Wir fahren fort oder unser (Geocache)Urlaub 2007

Anfang August 2007:


Wir sagen dann mal tschüss für immer zum guten alten Auto und für eine Woche auch zur Heimat und rollen mit dem neuen Gefährt ins Schwabenländle.

Dieser Urlaub stand im Zeichen des Geocachings... Unser von ihrem "Adoptivvater" cache-infiziertes leibliches Kind und der Extremcacher
aus der Nachbarschaft hatten alle technischen und geistigen Vorbereitungen getroffen, sodass der Urlaub so wurde,
wie er eben werden musste. Die Folge war unterschiedliche Begeisterung in der Kübler-Ursprungsfamilie.
Sicher keine Überraschung für alle Insider... Doch seht selbst...

Alles begann zunächst ganz harmlos:
Die Begrüßung in unserer so gelieb- ten Ferienwohnung war herzlich wie immer. Wir wurden freundlich empfangen und saßen gleich am ersten Abend gemeinsam mit den Gastgebern und den anderen (spanischen) Feriengästen am
reichlich gedeckten Tisch.
Nach gutem Essen und ein paar Gläschen Sangria kam uns die Fremdsprache gar nicht mehr so spanisch vor. Wir erfuhren dabei interessante und höchst spannende Dinge, die wir sonst nie geahnt hätten: z.B. dass es in Barcelona ziemlich laut ist - bedingt durch den vielen Straßenverkehr- man konnte
einfach nur verblüfft staunen.
Das spontane (Tisch)Fußball- länderspiel endete übrigens mit
einem klaren Sieg für Spanien.

Doch nun zum Hauptteil - Thema Geocaching

Für alle Muggel dieser Welt, die diese Materie noch nicht kennen, weil sie Dr. M. S. nicht (oft genug) treffen, folgt zunächst eine Kurzeinweisung (geklaut von WIKIPEDIA) um die anschließenden Bilder verstehen zu können:

Geocaching (gr. geo „Erde“, engl. cache: „geheimes Lager, Depot“ , in Deutschland zumeist , auch GPS-Schnitzeljagd, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht.

Geocache:Ein Cache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher eines Caches trägt sich in das Logbuch ein, um seinen Besuch zu dokumentieren. Anschließend wird der Cache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird auch im Internet auf der zum Cache gehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker (Owner) – die Geschehnisse rund um den Cache beobachten.

Bei jedem Wetter und immer und überall ermittelten die Cachefanatikerin und ihr wissenschaftlicher Assistent die Koordinaten mit dem GPS-Empfänger (natürlich eine freundliche Leihgabe unseres Nachbarn).

Die Berechnungen im Detail erfolgten dann mit dem Taschenrechner auf dem Handy...

Die Freude über einen z.B. im Erdloch an einer alten Mauer gefundenen Cache war dann bei der Chefin groß.

Die anderen Mitcacher durften auch mal was finden - ein Gefühl wie Ostern, nur dass sich das Gefundene z.B. auf eine kleine Filmdose mit inliegendem Logbuch beschränkt. Die meisten hier machte so ein Fund glücklich - nur das restliche Drittel verstand es nicht so richtig - aber ergab sich (fast) kampflos...

Was es sonst noch im Urlaub so gab:

Es gab vor allem viel Nässe von allen Seiten. Ohne Regenjacke und Schirm ging oft nichts. Aus unserer langfristig angedachten Tretbootfahrt auf dem Bodensee wurde in diesem Jahr auch nichts. Bei dem schlechten Wetter waren wir übrigens nicht die Einzigen, die die Idee hatten, die wunderschöne Schwabentherme aufzusuchen. Deshalb nahmen wir zunächst sozusagen ein Bad in der Menge, bevor wir dann komplett abtauchten... Aber draußen wären wir auch nur nass geworden.
Na ja, wir wollen nicht meckern, an den ersten beiden Tagen der Urlaubswoche schien auch die liebe Sonne sehr (für einen kleinen Sonnenbrand hat´s immerhin gereicht).

Zum Schluss noch ein paar Schönwetterfotos...

Wieder zu Hause angekommen:

Zu tun gab es genug - ob im Büro oder im
(Vor)garten. Wie gut, wenn man gleich so
nette kleine fleißige Helferlein hat...

Ein schönes Gefühl, von Groß und Klein so lieb begrüßt zu werden...

Und auf unserer eigenen Terrasse lässt es sich ja schließlich auch aushalten.

Was spielen wir nun für den geistigen Ausgleich? Siedler? Zug um Zug?
Nein! Das etwas komplexere Caylus.
Aber sonst ist bei uns soweit alles in bester Ordnung - also wir sind wieder (nicht ganz) da .

Ein herzliches Dankeschön an

alle netten Leute, die vor und während unserer Urlaubsreise für uns Gutes vollbracht haben...

       
  ... die zwei Schwaben oder die sympatischsten Vermieter der Ferien- wohnung, die man sich überhaupt vorstellen kann   ... diesen Extremcacher, der das Know-how und die technische Ausstattung lieferte   ... unsere fleißige Nachbarin, die unser Haus, den Garten und die Vögelchen versorgte, als wir geocachten   ... die junge Reblaus, die sich bereits um die Dezember- Terminplanung kümmerte....

Auf zahlreiche spontane (sicher auch vernichtende) Kommentare zu dieser Seite freut sich schon wie verrückt